Fluorpolymere für die chemische Verfahrenstechnik

Für die chemische Verfahrenstechnik werden PFA, PTFE, FEP, ETFE und PVDF nach Medium, Temperatur, Druck, Reinheit, Verarbeitungsweg und Bauteilgeometrie ausgewählt. Der Endwerkstoff ist immer gegen Prozessmedium und Einsatzbedingungen zu validieren.

Auswahlmatrix für Fluorpolymere

Werkstoff Stärke Typische Bauteile Referenztemperatur Verarbeitung
PFA Hohe Reinheit, Chemikalienbeständigkeit, schmelzverarbeitbar Schläuche, Ventile, Auskleidungen -200 bis +260 °C Extrusion, Spritzguss
PTFE Breite Chemikalienbeständigkeit, hohe Einsatztemperatur Dichtungen, Dichtelemente, ausgekleidete Anlagen Bis +260 °C Pressformen, Pastenextrusion
FEP Transparenz und Schmelzverarbeitbarkeit Flexible Schläuche, Kabelisolierung Bis +205 °C Extrusion
ETFE Mechanische Robustheit Draht/Kabel, Industrieauskleidungen Bis +150 °C Extrusion
PVDF Kosten-Leistungs-Verhältnis für ausgewählte Chemikalien Rohrleitungen, Tanks, Pumpen Nach Typ und Medium bestätigen Extrusion, Spritzguss

Auswahlablauf

  1. Medium, Konzentration, Temperatur, Druck und Reinheitsanforderungen definieren.
  2. Kompatible Werkstofffamilien auswählen.
  3. Typ, Konstruktion und Qualifizierungsunterlagen bestätigen.

Häufige Fragen

Welches Fluorpolymer eignet sich am besten für Säureanwendungen?

Die Antwort hängt von Säure, Konzentration, Temperatur, Druck und Bauteilkonstruktion ab. Die Beständigkeit ist für die tatsächlichen Einsatzbedingungen zu bestätigen.

Kann Convena einen Typ empfehlen?

Ja. Geben Sie Einsatzbedingungen, Bauteilkonstruktion und Dokumentationsanforderungen für eine Diskussion auf Typebene an.

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